Dagens Industri hat auf seiner Webseite di.se die Verkaufszahlen für Juni in Schweden betrachtet. Danach hat Saab allein in Schweden 62% verloren, obwohl der Gesamtmarkt um 2,4% wuchs.
“Es wird besser, wenn alle Details rund um den Verkauf von Saab abgeschlossen sind”, so die Hoffnung von Eric Geers, Kommunikationschef von Saab Automobile.
In Schweden wurden im Juni 2.565 Saab-Automobile verkauft. Damit hat Saab einen Marktanteil von 0,2% in Europa.
Ein anderer Artikel berichtet davon, daß Saab nach 20 Jahren GM-Vermarktung zurück zu seinen skandinavischen Luftfahrt-Wurzeln will.
“Endlich” sollte man meinen, denn langsam ist die Zeit reif.
Wenn ich die diversen Gesprächen mit Fahrern/Innen von deutschen Premiummodellen Revue passieren lassen, konnte ich feststellen, daß der eigentliche Focus sich nicht mehr ausschließlich auf den neuesten technischen Standard richtet. So wurde mir berichtet, dass die Unterschiede in der Fahrwerksabstimmung innerhalb des Automobilkonzerns und auch innerhalb der eigenen Automarke von den Fahrern kaum noch wahrgenommen werden. Vielmehr richtet sich jetzt das Bedürfnis auf Funktionalität und Design. (Sicherheit wird bestimmt vorausgesetzt.) Zwei Faktoren bei den Saab entscheidend punkten kann. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist und war die sehr persönliche Betreuung durch das Team vom Autohaus. Aus meiner eigenen Erfahrung kann man hier ECHTE Kunden verlieren. Aber dieses Lehrgeld muß jede Firma selbst zahlen, Größe bedeutet schon lange nicht mehr automatisch Erfolg.
Ich sehe positiv in die Saab-Zukunft. Wichtig ist jetzt erst einmal den nötigen Atem zu behalten, bis der 9-3X, die 9-5er-Modelle und der 9-4X auf dem Markt plaziert sind. Allein von ihrer Optik werden diese Fahrzeuge neue interessierte Kunden anziehen. Überzeugen werden diese Fahrzeuge danach bestimmt mit ihren ureigensten Saab-Tugenden. Jetzt kommt es aber darauf an, die richtigen Saab-Leute zu rekrutieren, die das nötige Saab-Lebensgefühl und die dazugehörige -Ausstrahlung mitbringen um das passende Automobil an die Frau und den Mann bringen. Denn Saab-Fahrer/Innen sind Individualisten
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