60 - 90 - 45 - 75 …
Mittwoch, Juni 30th, 2010… das sind nicht die geheimen Abmaße eines Saab-Prototypen, sondern meine einfache Fahrzeit in Minuten, quer durch die Stadt zum Saab-Service, Hin - Zurück - Hin - Zurück. Eigentlich nicht so wild, wird Mancher denken. Sollte so sein, wenn man aber berücksichtigt, daß es sich hierbei um eine Mangelbeseitigung bzw. Nachbesserung handelt und diese auch noch fruchtlos erfolgte, dann ist das schon ärgerlich
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Oder gibt es jemand im lusteren Kreis der sich gern bei 31°C Außentemperatur und Sonnenschein durch die City zwischen all den Blickmuffeln, Rasern, Schleichern und unkonzentrierten Verkehrsteilnehmern durchquält, um dann bei der Direkt-Annahme nicht mal einen Parkplatz zu finden, im Gebäude von einem Großteil der Damen und Herren nicht be- bzw. gegrüßt wird und wo die Begriffe “Service” und “Freundlichkeit” hinter den Worten “telefonieren” und “weiterreichen” stehen?
Ist das vielleicht eine neue Methode Service und Fahrzeuge zu verkaufen? Sind das jetzt schon die neuen Konzepte von denen manche Automobilhersteller reden und die Zeitungen schreiben?
Wie dem auch sei, etwas (für mich) Schönes gab es an diesem Morgen dennoch: ich wurde in einem Saab entspannt und Stau frei zum Service gefahren und die dortige junge Dame hatte ein Lächeln im Gesicht. Hoffentlich behält wenigstens sie ihren Charme …
PS: Nächste Woche gibt es Teil 3 der Episode “Die Cabriolet-Windschutzscheibe”, sollte ich nicht noch einen Anruf bekommen …



