Die Instrumentenbeleuchtung
Samstag, Juli 31st, 2010Unsere heutige Fahrt mit dem 9-3 Cabriolet sollte uns eigentlich zum Badesee führen. Das Wetter war zwar optimal, aber für uns ist in einem Saab nun mal auch der Weg das Ziel
. Kurz entschlossen bogen wir fast am Ziel angekommen, nicht rechts sondern links ab und fuhren weiter an die Oder. 9 Wochen ist es jetzt her, daß wir das Fluten der Polder zwischen dem Sommer- und Winterdeich beobachten konnten. Werden sie immer noch geflutet sein?
Da unsere Entscheidung recht spontan fiel, hatten wir leider kein optimales Schuhwerk an den Füssen. Demnach musste der Parkplatz schon etwas an der Oder liegen und nicht nur die Natur anpreisen. Historie mitten in der Natur? Na, das bietet doch die dickste Turmburg Deutschlands - der Grützpott bei Stolpe an der Oder. Nach dem wir unser Ziel erreichten, schlossen wir das Verdeck auf dem Parkplatz und machten uns zum Stolper Turm auf. Von hier oben konnte man einen weiten Blick über die Oder werfen und sich historisch bilden. Anschließend gönnten wir uns am Wasser einen Espresso und ein leckeres Stück Kuchen mit Sahne.
Der (Heim)Weg mit geöffneten Verdeck unter der Sonne ging vorbei an Seen, führte uns durch schöne Alleen und ließ auch öfter den Blick auf die Instrumente des Cabriolets fallen. Gerade wenn die Fahrt durch baumreiche Straßen führt, schalten wir das Licht ein, denn sehen und gesehen werden ist eine Richtlinie für uns im Straßenverkehr. Nicht nur das die Instrumentenbeleuchtung serienmäßig mit “Night Panel” ausgestattet ist, so scheint sich auch die Helligkeit von Drehzahlmesser, Geschwindigkeitsmesser und der rechten Anzeigen in der Intensität der Beleuchtung zu verändern. Sobald die Straße schattiger wurde, traten die grünen Ziffern deutlicher hervor. Fiel die Sonne satt in den Saab, dann dominierte die weiße Farbe der Zahlen. Eine Besonderheit der Instrumentenbeleuchtung, welcher ich bis dato noch keiner merklichen Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Ich kenne das “Night Panel” oder die Schalter/Taster zum Einstellen der Leuchtstärke. Das sich die Intensität bei Tageslicht jedoch unmerklich für den Piloten selbst anpasst, ist für mich schon wiedere ein (kleiner) genialer Einfall der Saab-Ingenieure
. Denn für mich ist Technik dann sinnvoll, wenn sie nicht hilft sondern (nur) unterstützt.



