BAIC hat Interesse am SAAB ePower

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Zur Zeit soll es drei bekannte Anwärter für den vollständigen SAAB-Nachlass geben. Nach Youngman und der Investmentgesellschaft Brightwell Holdings stattete letzte Woche der indische Kraftfahrtzeughersteller Mahindra und Mahindra Trollhättan einen Besuch ab.
Parallel dazu interssieren sich neben Semcon auch der chinesiche Hersteller Beijing Automotive (BAIC) für Teile von SAAB Automobile.

aktualisiert: SAAB bilmuseum ist gerettet.

So zeigt BAIC Interesse am 9-3 ePower, der ein Gemeinschaftsprojekt von SAAB Automobile, Boston Power, Electroengine, Innovatum und Power Circle darstellt. Dieser Elektro-SAAB ist ein SportCombi mit reinem Elektroantrieb, einer Reichweite von 200 Kilometern und vier Sitzen. BAIC erwarb vor über zwei Jahren die Werkzeuge des alten 9-5 und 9-3 und soll Einfluss auf die Wiederaufnahme der Produktion des aktuellen 9-3 Modells besitzen. Dem BAIC-Wunsch stehen das Youngman-Interesse gegenüber sowie eine ablehnende Haltung bezüglich einer Abwanderung von Schwedischem Elektro-Know-how im Automobilsektor. Innovatum würde auch zukünftig gern das Geschäftsfeld in der Region sehen. Unabhängig davon gibt es Verhandlungen mit Panasonic zum Thema Speicherungen von elektrischer Energie.

Zur gleichen Zeit verhandelt SAABs dritter Insolvenzverwalter Kent Hägglund mit der Saab AB und Scania um eine Komplettlösung für die Namensrechte und das Gripen-Logo. Scanias Pressesprecher Hans-Åke Danielsson möchte nicht, dass diese schöne Ikone in die falschen Hände gerät, räumt jedoch ein, dass es zu einer Lösung kommen wird, sobald sich ein Käufer findet.

Leider hat die Gemeinde Trollhättan nicht das höchste Gebot für das SAAB bilmuseum abgegeben, obwohl dieses Museum wie kein anderes die Geschichte von SAAB Automobile und Trollhättan widerspiegelt. Bedauerlicherweise kommt noch hinzu, dass Angebote zur Unterstützung beim Erwerb und beim Unterhalt nicht genügend honoriert wurden. Nunmehr räumt die Presse dem SAAB bilmuseum eine ungewisse Zukunft ein :-( .
Teilweise ist diese passive Haltung auch nachzuvollziehen, da Unterhaltskosten von jährlich 4 bis 5 Millionen Kronen auf die Stadt zugekommen wären, die jedoch nur mit einem Zuschuss der Region in Höhe von 1,5 Millionen Kronen Unterstützung gefunden hätte. Ob es zu einem Ausverkauf kommt, ist noch nicht beschlossen, da das Nationalmuseum in Stockholm ein Interesse am Erhalt des Museums bekundet hat. Leider hatte das Nationalmuseum nicht den finanziellen Rückhalt um für die vollständige Sammlung zu bieten.

aktualisiert:

Das SAAB Automuseum ist grettet und bleibt in seiner Sammlung der Stadt Trollhättan und allen SAAB Enthusiasten erhalten. Den Zuschlag haben die Stadt Trollhättan zusammen mit Saab AB und der Marcus und Amalia Wallenberg Stiftung für 28 Millionen Kronen bekommen. Die Gemeinde Västra Götaland wird den Museumsbetrieb bei seiner Fortführung unterstützen.

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